Eine Lesung aus der Zusammenstellung von Texten Eberhard Esches aus 24 Jahren in dem Buch: “Ein Stolz, der groß ist”
Jens-Uwe Bogadtke liest, und singt drei Gundermann-Lieder Lexa Thomas improvisiert und begleitet auf dem Elektro-Bass
Aus den Kritiken: Letzte Worte des Eberhard Esche und eine szenische Lesung - eine Herausforderung. Bogadtke stellt sich ihr, nimmt Trauer, nachhängende Gedanken für die Kollegen und Freunde auf, die für immer gegangen sind, ebenso den etwas subtilen Humor. Er stellt sich dem großen Mimen. In dieser Versammlung findet Bogadtke Menschen, die für ihn und seine Schauspielkarriere Leitfiguren geworden sind - Rolf Ludwig , Klaus Piontek und Arno Wyzniewski beispielsweise. Er nimmt die Worte, die Eberhard Esche für die Schauspielkollegen fand und schafft gemeinsam mit Lexa Thomas am Elektro-Bass ein Erlebnis, das tief geht. In den Kopf, ins Herz, unter die Haut. Schauspieler tauchen vor dem geistigen Auge auf und Figuren, die sie spielten. Hier ist der Punkt für Lieder mit dem melancholischen Unterton von Gerhard Gundermann, für den Song "Alle, die gehen wollen, sollen gehen können" und "Einmal bleiben morgens meine Schuhe leer ... " Lieder, die Bogadtke und Lexa Thomas hauchig-rauchig ins Kirchenschiff singen, mit aller Ruhe und Gelassenheit. Schlussendlich ist Esche eitel genug, in seinem Band seine Grabrede für sich selbst zu verewigen und damit zugleich seine Eitelkeit in den ihm eigenen Humor zu verpacken. Fragen, Rückschauen samt Abrechnungen enden schließlich in dem Satz: "Ich komme nicht wieder - nicht als Regisseur, nicht als Hund nicht als Marienkäfer. Wieder komme ich nicht. Basta!" Diese seine letzten Worte für sich und seine Kollegen sind bleibende. Und erinnernde. Irgendwie auch versöhnende - mit dem Gehen, mit der Endlichkeit des Lebens, mit dem Tod. Und wenn die Worte ausgehen, helfen Töne, wie die an der Bassgitarre improvisierten von Lexa Thomas. Ein guter Abend, der sie in Erinnerung holt, die Großen auf den Bühnen, für die Eberhard Esche mit seinen Abschiedsreden Spiegel- oder Zerrbilder von ständig Suchenden, nie Zufriedenen schafft, in denen man sich ein Stück weit auch selbst erkennen kann. Dennoch entlässt Bogadtke sein stürmisch applaudierendes und Zugabe forderndes Publikum nicht nur betroffen und nachdenklich. Irgendwie macht sich eine faszinierende, ja heitere Gelassenheit breit...
Eberhard Esche - Gehen.Bleiben.Kommen
AGB
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Eine Lesung aus der Zusammenstellung von Texten Eberhard Esches aus 24 Jahren in dem Buch: “Ein Stolz, der groß ist”
Jens-Uwe Bogadtke liest, und singt drei Gundermann-Lieder Lexa Thomas improvisiert und begleitet auf dem Elektro-Bass
Aus den Kritiken: Letzte Worte des Eberhard Esche und eine szenische Lesung - eine Herausforderung. Bogadtke stellt sich ihr, nimmt Trauer, nachhängende Gedanken für die Kollegen und Freunde auf, die für immer gegangen sind, ebenso den etwas subtilen Humor. Er stellt sich dem großen Mimen. In dieser Versammlung findet Bogadtke Menschen, die für ihn und seine Schauspielkarriere Leitfiguren geworden sind - Rolf Ludwig , Klaus Piontek und Arno Wyzniewski beispielsweise. Er nimmt die Worte, die Eberhard Esche für die Schauspielkollegen fand und schafft gemeinsam mit Lexa Thomas am Elektro-Bass ein Erlebnis, das tief geht. In den Kopf, ins Herz, unter die Haut. Schauspieler tauchen vor dem geistigen Auge auf und Figuren, die sie spielten. Hier ist der Punkt für Lieder mit dem melancholischen Unterton von Gerhard Gundermann, für den Song "Alle, die gehen wollen, sollen gehen können" und "Einmal bleiben morgens meine Schuhe leer ... " Lieder, die Bogadtke und Lexa Thomas hauchig-rauchig ins Kirchenschiff singen, mit aller Ruhe und Gelassenheit. Schlussendlich ist Esche eitel genug, in seinem Band seine Grabrede für sich selbst zu verewigen und damit zugleich seine Eitelkeit in den ihm eigenen Humor zu verpacken. Fragen, Rückschauen samt Abrechnungen enden schließlich in dem Satz: "Ich komme nicht wieder - nicht als Regisseur, nicht als Hund nicht als Marienkäfer. Wieder komme ich nicht. Basta!" Diese seine letzten Worte für sich und seine Kollegen sind bleibende. Und erinnernde. Irgendwie auch versöhnende - mit dem Gehen, mit der Endlichkeit des Lebens, mit dem Tod. Und wenn die Worte ausgehen, helfen Töne, wie die an der Bassgitarre improvisierten von Lexa Thomas. Ein guter Abend, der sie in Erinnerung holt, die Großen auf den Bühnen, für die Eberhard Esche mit seinen Abschiedsreden Spiegel- oder Zerrbilder von ständig Suchenden, nie Zufriedenen schafft, in denen man sich ein Stück weit auch selbst erkennen kann. Dennoch entlässt Bogadtke sein stürmisch applaudierendes und Zugabe forderndes Publikum nicht nur betroffen und nachdenklich. Irgendwie macht sich eine faszinierende, ja heitere Gelassenheit breit...
Es sind die letzten Worte an Kollegen, an Freunde, Trauerreden gehalten auf Gedenkfeiern oder Beerdigungen. Sie dienen dem Anlaß und sind zugleich bleibende Worte über den Menschen, über das Theater und die Welt. Esche spricht als Chronist, als Mahner, als ein Liebender.
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Jens-Uwe Bogadtke liest, und singt drei Gundermann-Lieder Lexa Thomas improvisiert und begleitet auf dem Elektro-Bass
Aus den Kritiken: Letzte Worte des Eberhard Esche und eine szenische Lesung - eine Herausforderung. Bogadtke stellt sich ihr, nimmt Trauer, nachhängende Gedanken für die Kollegen und Freunde auf, die für immer gegangen sind, ebenso den etwas subtilen Humor. Er stellt sich dem großen Mimen. In dieser Versammlung findet Bogadtke Menschen, die für ihn und seine Schauspielkarriere Leitfiguren geworden sind - Rolf Ludwig , Klaus Piontek und Arno Wyzniewski beispielsweise. Er nimmt die Worte, die Eberhard Esche für die Schauspielkollegen fand und schafft gemeinsam mit Lexa Thomas am Elektro-Bass ein Erlebnis, das tief geht. In den Kopf, ins Herz, unter die Haut. Schauspieler tauchen vor dem geistigen Auge auf und Figuren, die sie spielten. Hier ist der Punkt für Lieder mit dem melancholischen Unterton von Gerhard Gundermann, für den Song "Alle, die gehen wollen, sollen gehen können" und "Einmal bleiben morgens meine Schuhe leer ... " Lieder, die Bogadtke und Lexa Thomas hauchig-rauchig ins Kirchenschiff singen, mit aller Ruhe und Gelassenheit. Schlussendlich ist Esche eitel genug, in seinem Band seine Grabrede für sich selbst zu verewigen und damit zugleich seine Eitelkeit in den ihm eigenen Humor zu verpacken. Fragen, Rückschauen samt Abrechnungen enden schließlich in dem Satz: "Ich komme nicht wieder - nicht als Regisseur, nicht als Hund nicht als Marienkäfer. Wieder komme ich nicht. Basta!" Diese seine letzten Worte für sich und seine Kollegen sind bleibende. Und erinnernde. Irgendwie auch versöhnende - mit dem Gehen, mit der Endlichkeit des Lebens, mit dem Tod. Und wenn die Worte ausgehen, helfen Töne, wie die an der Bassgitarre improvisierten von Lexa Thomas. Ein guter Abend, der sie in Erinnerung holt, die Großen auf den Bühnen, für die Eberhard Esche mit seinen Abschiedsreden Spiegel- oder Zerrbilder von ständig Suchenden, nie Zufriedenen schafft, in denen man sich ein Stück weit auch selbst erkennen kann. Dennoch entlässt Bogadtke sein stürmisch applaudierendes und Zugabe forderndes Publikum nicht nur betroffen und nachdenklich. Irgendwie macht sich eine faszinierende, ja heitere Gelassenheit breit...
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